|
Das Gerätehaus (zurück)
1995: Das alte Gerätehaus war bereits seit Jahren trotz unserer ständigen Ausbesserungsarbeiten baufällig geworden. Ausserdem wurde der Platz
eng, denn die Löschgruppenstärke war in den letzten Jahren kontinuierlich gewachsen, und statt nur einem TSF musste seit ein paar Jahren auch ein selbstrestauriertes TLF 8/18 Platz in dem Gebäude finden. So wurde nach mehreren
offiziellen Besichtigungen durch Behörden, Gemeinde und Gutachter 1995 beschlossen: “Die Löschgruppe Rödingen bekommt ein neues Feuerwehrgerätehaus.” In Zeiten kommunaler Geldknappheit war die Finanzierung schwierig und
letztendlich nur dadurch möglich, dass die Löschgruppe selber den Innenausbau übernehmen würde. So wurde Ende 1996, nach den üblichen Planungs- und Genehmigungsverfahren, der Startschuss für den Bau gegeben und am 13.11.1996
wurde der erste Spatenstich zum Neubau ausgehoben.
Das Grundstück befindet sich in der gleichen Straße, in der das alte Gerätehaus steht: auf einem alten Spielplatz neben der Grundschule. Der
Spielplatz selber wurde durch die Gemeinde und Grundschule rechts neben dem heutigen Feuerwehrhaus neu angelegt und mit moderneren Spielgeräten ausgestattet.
 Das alte Spielplatzgelände, auf dem heute unser Gerätehaus steht.
Das Gerätehaus besteht aus einer Stahlrahmenkonstruktion mit einer vorgesetzten Gasbetonschale; die Grundfläche beträgt 240m².
Raumaufteilung: Fahrzeughalle mit drei Stellplätzen und 40 Spinden, Sanitärbereich mit Duschen und WC sowie dem Ausbildungsraum, Büro und Heizungsraum (gasbefeuert).
 Von einer auf Industriehallenbau spezialisierten Firma wird der Rohbau errichtet.
Nachdem der Rohbau stand, begannen die Löschgruppenmitglieder eifrig mit dem Innenausbau.
Übersicht über die von uns geleisteten Arbeiten:
Planungsarbeiten ca 150 Std. Beton-, Mauer- und Fliesenarbeiten ca 100 Std. Elektroinstallation ca 350 Std. Heizungs- und Sanitärinstallation ca 350 Std. Schlosser- und Stahlbauarbeiten ca 260 Std.
Holz- und Tischlerarbeiten ca 220 Std. Tapezier-, Maler- und Lackierarbeiten ca 120 Std. Arbeiten an der Außenanlage ca 110 Std. Reinigunsarbeiten ca 150 Std.
Gesamtaufwand: ca. 1810 Stunden (entspricht einer Eigenfinanzierung von ca 75.000 Euro) Aller Arbeiten wurden natürlich freiwillig und ehrenamtlich gemacht. Ohne diesen Einsatz wäre
die Realisierung des neuen Gerätehauses sicherlich nicht möglich gewesen.
  Feuerwehrmänner bei Elektro- und Sanitärinstallationsarbeiten
 Die Treppe (stammt von einer in der Region abgebauten Industriestätte) zum über dem Ausbildungsraum
liegenden Büro wurde ebenfalls selber restauriert, angepasst und montiert. Wie auch bei allen anderen Arbeiten war dies nur durch fachkundiges Wissen und Können verschiedener Löschgruppenmitglieder möglich.
 Beim Anfertigen der Holzdecke konnte sogar auf ehrenamtliche Unterstützung eines Schreinermeisters
aus der Dorfbevölkerung zurückgegriffen werden. Vielen Dank!
 Selbst lange nach Einbruch der Dunkelheit haben die unermüdlichen Kameraden noch gearbeitet.
Nachtaufnahme der fertiggestellten Neuen Heimat.
 Unser Schulungsraum, in dem wir kontinuierlich weitergebildet werden.
zurück
|