Waldbrandgefahr

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Das lang anhaltene trockene Wetter führt gerade im Frühjahr immer wieder zu erhöhter Waldbrandgefahr. Besonders betroffen davon ist auch unsere Sophienhöhe in Rödingen.

Für unsere Region gibt der Deutsche Wetterdienst in den Monaten März bis Oktober eine Waldbrandgefahrenprognose in Form eines fünfstufigen Gefahrenindexes aus.

Die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald ruft alle Waldbesucher zu erhöhter Aufmerksamkeit auf und bittet um Beachtung der folgenden Hinweise:

Waldbrandgefahr steigt

Mit jedem weiteren sonnigen und trockenen Tag erhöht sich die Gefahr für Waldbrände. Besonders in den lichten streureichen Nadelwäldern kann es schnell "brenzlig" werden. Zahlen aus den vergangenen Jahren belegen eine bis zu sechsmal höhere Waldbrandfläche in den Nadelwäldern gegenüber Laubwäldern.


Diese wilde Feuerstelle an einer Bank birgt eine große Brandgefahr für den Wald.

 "Bereits ein Funke oder eine achtlos weggeworfene Zigarettenkippe können bei der längerer Trockenheit Brände in Wald und Landschaft auslösen. Nadelstreu, trockenes Gras oder auch Äste liegen gerade im Frühjahr verstärkt auf dem Waldböden und beschleunigen die Ausbreitung von Bränden", warnt Bernd Krebs, Bundesgeschäftsführer der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) vor der Presse in Bonn. Fahrlässigkeit ist nach der Brandstiftung die zweithäufigste Ursache für Brände.


Das viele trockene Laub bietet einem Feuer reichlich Nahrung.

 An folgende Regeln müssen sich Waldbesucher halten:

Rauchverbot
Vom März bis Oktober gilt im Wald ein Rauchverbot. In den Bundesländern Berlin, Brandenburg, Rheinland-Pfalz, Sachsen und Thüringen ist ein ganzjähriges Rauchverbot einzuhalten.

Grillen
Offene Lagerfeuer und Grillen (auch mit einem mobilen Campinggrill) sind nur an den besonders gekennzeichneten Feuerstellen erlaubt. In Brandenburg und anderen Bundesländern muss eine Entfernung von 100 Meter vom Waldrand eingehalten werden.

Katalysatoren
Eine weitere Gefahr geht von heißgelaufenen Katalysatoren aus. Pkws, Krafträder und landwirtschaftliche Nutzfahrzeuge dürfen deshalb nicht auf trockenen Wiesen und Waldwegen abgestellt werden.

Glasscherben
Der Müll ist auch aus der Sicht des Brandschutzes ein Thema. Jede Glasflasche, Glasscherbe, Folie, Feuerzeug oder Dose mit chemischen Abfällen kann zu einem Brandherd werden.

Waldbrände sollten unverzüglich der Feuerwehr (Tel.: 112) oder der lokalen Forstdienststelle gemeldet werden.

Links:
http://www.agrowetter.de/Agrarwetter/waldix.htm?id=10502&stname=NOERVENICH
http://www.sdw.de

Fotos: feuerwehr-roedingen.de