Unser Bericht von Dennis Wetzlar
13 Feuerwehrleute haben an dem Lehrgang teilgenommen. Es wurde jeden Montag
theoretisch, und zwischendurch samstags auch praktisch, das Grundwissen
vermittelt. Die Grundregeln bei der Brand- & Löschlehre, der
Löschwasserversorgung, der Mechanik, Technischen Hilfeleistung und der
Feuerwehrdienstvorschrift4 (FWDV 4) waren die Hauptthemen der Ausbildung.
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Am Samstag, dem 02. April, galt es einen der praktischen Ausbildungesteile zu
absolvieren. Mit einem Nebelgerät verrauchten die Ausbilder in Rödingen das
alte Feuerwehrgerätehaus in der Hohe Straße. Darüber hinaus versteckte man
dort eine Übungspuppe. Jetzt hatten die Teilnehmer zwei Probleme, einmal dass
keine Sicht im Gebäude war und zum zweiten, dass man da auch noch eine
vermisste Person suchen musste. Also, richtige Befehle geben, benötigte
Schläuche abschätzen und auslegen, Strahlrohr drauf, Atemschutzgerät an,
Leine, Lampe und Funkgerät mitnehmen und auf geht's! Über das Treppenhaus und
auch Über die Leiter galt es die 1. Etage des Gebäudes zu erkunden. Man
tastete sich im vernebelten Raum einen Weg auf der Suche zu der vermissten
Person. Doch plötzlich ein lauter Knall!!! Was war das?!? Ein Regal das
umgefallen war? Eine Gasflasche? Fragende Funksprüche gingen nach draußen.
Aber es waren nur ein paar Sylvesterböller die angezündet wurden, um den
Teilnehmern zu verdeutlichen, dass man bei ungewöhnlichen Ereignissen eine
Meldung geben sollte. Anschließend hatten die Auszubildenden die Aufgabe für
Rauchabzug zu sorgen. Hierzu öffneten sie die Fenster und drückten den Rauch
(Nebel) mit einem Belüftungsgerät ins Freie. Damit jeder Teilnehmer jede
Position (mal an der Pumpe und mal im Gebäude) durchspielen konnte, gab es
die Übung in unterschiedlichen wiederholungen. Am späten Nachmittag konnten
dann alle Teilnehmer mit dem Gefühl, eine gute Übung abgeleistet zu haben,
nach Hause fahren.
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Am Montagabend, dem 04.April, hieß es: "PKW-Brand auf der Straße zwischen der
Auffahrt zur B55 und dem alten Baggermontageplatz am Tagebau Hambach". Die
Ausbilder vermittelten, wie man den Brand löscht, die Einsatzstelle absichert
und richtig ausleuchtet. Da bei einem PKW-Brand die Reifen eine sehr hohe
Hitze entwickeln, ging man mit einem Schaumrohr zur Brandbekämpfung vor.
Wichtig ist auch, dass man bei einem PKW-Brand öfters mit einem lauten Knall
rechnen muss, da ein PKW 5 Reifen hat (4 zum fahren und ein Reserverad).
Zusätzlich könnte auch ein nicht ausgelöster Airbag mit einem Knall noch
auslösen. Die Straße sicherten die Trupps mit Verkehrsleitkegeln und mit
Blitzlampen gegen den fließenden Verkehr ab. Zusätzlich haben die Teilnehmer
Stative mit Scheinwerfern aufgestellt, damit bei der einbrechenden Dunkelheit
die Einsatzstelle gut ausgeleuchtet ist. Nachdem dann jeder Teilnehmer die
verschiedensten Positionen durchgespielt hat, und es auch schon sehr spät war,
konnten dann alle den Feierabend einläuten.
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Am Samstag, dem 23.April, war dann für alle Teilnehmer die lang ersehnte
Abschlussprüfung in Titz. Nachdem der letzte Teilnehmer den ausgefüllten Bogen
abgegeben hatte, hieß es dann warten, warten, warten. Nach ca. einer Stunde
stand dann fest, alle haben den Truppmannlehrgang erfolgreich bestanden. Mit
einem glücklichen Gefühl konnten dann alle zufrieden nach Hause fahren, und
von Ihrem Erfolg berichten.
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