Die Jugendfeuerwehr der Gemeinde Titz war vom 31.Mai bis 2.Juni 2002 zum Zeltlager in Aldenhoven. Yvonne (16) aus der JF-Rödingen schildert uns ihre Eindrücke.
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Das Zeltlager in Aldenhoven 2002

“Wir - die Jugendfeuerwehr - waren im Zeltlager in Aldenhoven, wo wir viel Spaß hatten. Es fing etwas stürmisch an, als wir in Aldenhoven ankamen. Die Jungs mussten vom kleinen Zelt ins große reisen. Im Großen war jedoch zu wenig Platz für alle Jungs, somit zogen sie wieder ins Kleinere. Es kamen Klagen von den Jungs sowie von den Mädchen, denn wir wussten nicht, wo wir hin sollten. Außerdem waren die Taschen so schwer. Wir Mädchen warteten unter  freiem Himmel geduldig darauf, endlich zu erfahren, wo wir nun pennen konnten. Nach einer Weile wurde das Versorgungszelt für uns leergeräumt. Wir waren fürs erste überglücklich, dass wir alles aufbauen konnten. Anschließend gingen wir direkt zum Fototermin.

Danach war, wie üblich, erst mal die Eröffnung des Zeltlagers angesagt. Unser Magen machte nach dem Aufbauen unserer Schlafstätte komische Geräusche, es hörte sich an,  als hätten wir Hunger. Wir konnten uns das Essen, das vom Roten Kreuz zubereitet wurde, zwischen 18:00 Uhr und 19:00 Uhr abholen. Vor und nach dem Abendessen spielten einige Jugendliche auf der Sportanlage Fußball.
Um 21:00 Uhr ging die gesamte Jugendfeuerwehr auf eine "Nachtwanderung" durch Aldenhoven, wo wir uns den Zapfenstreich der Schützen angeguckt haben. Zwar war es für eine Nachtwanderung noch zu hell, aber trotzdem sahen einige von uns die Treppen nicht mehr und stolperten hoch. Naja, kommt davon, wenn man unbedingt Mädchen hinterher gucken muss. Wir haben auf jedenfall darüber gelacht, denn das sah schon lustig aus. Als wir um ca. 23:00 Uhr im Zeltlager ankamen, war es jedoch nur halb so lustig. Eigentlich war ja Bettruhe, aber wir durften noch bis 23:30 Uhr leise über den  Platz laufen. Von unseren Leuten konnten einige nicht genug zu Essen kriegen, denn sie standen nach der Nachtwanderung beim Roten Kreuz, das Fritten und solche Sachen für die Hungrigen verkaufte. Tagsüber war es zwar total warm, aber nachts haben wir uns sämtliche Knochen abgefroren, dass manche keinen Schlaf bekamen.
Am nächsten Morgen waren die Duschen von 8:00 Uhr bis 10:00 Uhr geöffnet. Also musste man sich entscheiden, Duschen oder Frühstücken! Der "Witz" an der Sache ist ja, die Duschen waren nicht gerade mal um die Ecke, um zu Duschen musstest du schon mal so locker 600m weit laufen oder du wartest auf den Fahrdienst. Die Duschen wurden für uns aber auch noch mal abends geöffnet. Nach dem Frühstück konnten einige noch Besorgungen in der Stadt machen, und die anderen spielten halt Fußball, Basketball oder Frisbee. Andere gingen im Park spazieren. Das zog sich bis zum Mittagessen so hin. Beim  Mittagessen wurden wir gruppenweise aufgerufen, zum Glück, da wir so eher essen konnten (wir hatten die Nummer 3).

Die Zeltstadt der Jugendfeuerwehr

 Am Nachmittag sonnten wir uns. Ein Teil schaute anderen Jugendfeuerwehren zu wie sie eine Wasserschlacht machten. Weil sie das so lustig fanden, passierte uns das gleiche. Einer nach dem anderen wurde nach und nach nass gespritzt. Es war zum Glück so warm, dass sich eigentlich keiner erkälten durfte. Lustig war mit ansehen zu können, wie eine andere Jugendfeuerwehr einen ihrer Leute auf 'nen Tisch gebunden und ihn in den Tümpel geschmissen haben. Es sah tierisch komisch aus, da er von oben bis unten pitsch nass war. Während der Wasserschlacht gingen einige mit 3 Betreuern auf Stadtrallye. Da wir uns bei der Rallye so angestrengt haben, gingen wir Eis essen. Kurz nachdem wir im Zeltlager zurück waren, gab es Abendessen. Diesmal mussten wir lange warten, da man von hinten anfing zu zählen. Um ca. 20:00 Uhr begann Karaoke. Es war ganz lustig die Beiträge zu sehen. Die Karaoke war um ca. 22:15 Uhr zu Ende. Bis ca 0:30 Uhr unterhielten wir uns mit anderen Jugendfeuerwehren. Da die erste Nacht so kalt war, bekamen wir für die zweite Nacht eine Heizung ins Zelt. :-) Es war ruck zuck warm im Zelt. Die Wärme hielt sich bis morgens im Zelt. Morgens nach dem Aufstehen haben einige noch vor dem Frühstück begonnen ihre Sachen zu packen. Andere spielten lieber noch ein letztes mal Fußball und räumten später alles ein. Nach dem Frühstück haben wir die Zelte abgebrochen und auf dem Anhänger verstaut. Jeder musste auch danach beim Müllbeseitigen um den Platz herum helfen. Nachdem alles aufgeräumt und auf den Autos verstaut war gingen wir zur Verabschiedung. Dort wurde dann ein neuer Jugendsprecher gewählt. Als bekannt war wer neuer Jugendsprecher ist, konnten wir in Richtung Heimat fahren. Somit freuen wir uns auf das nächste Zeltlager in zwei Jahren.”

Die JF Rödingen beim Gruppenfoto auf dem Förderturmrad einer stillgelegten Zeche

 

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